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Qualität braucht Wirkungsmacht!

... und diese beginnt im Organigramm!

 

Qualität entfaltet ihre volle Wirkung nur dann, wenn sie in allen Bereichen des Unternehmens wirkt und dabei direkt von der Geschäftsführung getragen wird.

 

Dieses Konzept ist als Total Quality Management (TQM) bekannt.

 

💡 TQM ist DAS weltweit bewährte Managementkonzept, um Qualitätsdenken und qualitätsorientiertes Handeln in allen Bereichen eines Unternehmens zu verankern.

 

💡 Nur wenn Qualität nicht Teil operativer Zielkonflikte ist, kann sie Risiken klar benennen, Prioritäten setzen und Wirkung entfalten.

 

Aber, in nicht wenigen Unternehmen ist die Qualitätsabteilung der Produktion unterstellt – der Produktionsleiter ist disziplinarischer Vorgesetzter des Qualitätsleiters.

 

🎯 Damit ist der Zielkonflikt "zementiert":

 

❌ Alles, was Qualität fordert, aber Produktionsausstoß, Taktzeit oder OEE beeinträchtigt,

gerät automatisch unter massiven Rechtfertigungsdruck – häufig gepaart mit

kategorischem Missverstehen der notwendigen Maßnahmen.

 

❌ Qualitätsanforderungen werden diskutiert, relativiert und in Einzelteile zerlegt, bis ihre

ursprüngliche Wirkung verpufft.

 

❌ Abweichungen werden nicht systematisch behoben, sondern lediglich „pragmatisch

gelöst“ – oft ohne nachhaltige Ursachenbeseitigung.

 

❌ Risiken werden bewusst kleingeredet, solange sie den aktuellen Output nicht

unmittelbar gefährden.

 

❌ Langfristige Qualitätsziele treten hinter kurzfristige Kennzahlen zurück; Stabilität wird

zugunsten von Geschwindigkeit geopfert.

 

💥 Das Ergebnis: Qualität verliert ihre Wirkungsmacht; Sie wird verhandelbar.

 

Qualitätskosten steigen, Nacharbeit- / Eindämmung und Bearbeitung von Kundenreklamationen fressen Ressourcen und Budget auf, demotivieren die Belegschaft, werfen Produktionsplanungen "über den Haufen", verschlechtern die Firmenreputation zusehends, bis hin zum Verlust zukünftigen Geschäftes, und destabilisieren die Zukunft des Unternehmens.

 

🎯 Die Gegenmaßnahme ist ein stabiles TQM, denn Qualität ist Sache des gesamten Unternehmens – von der Entwicklung über Einkauf, Produktion und Logistik bis hin zu HR und IT.


Diese Ganzheitlichkeit kann nur funktionieren, wenn Qualität nicht Teil einer operativen Linie ist, sondern als Stabsfunktion direkt unter der Geschäftsführung verankert ist.

 

Erst dann kann Qualität:

 

✔ Zielkonflikte offen benennen

 ✔ Risiken unabhängig adressieren

 ✔ unbequeme Entscheidungen vorbereiten

 ✔ langfristige Unternehmensinteressen vertreten

 

Nicht gegen die Produktion, sondern für Stabilität, Kundenvertrauen und nachhaltigen Erfolg und damit FÜR eine planbare, glatte Produktion.

 

TQM braucht Wirkungsmacht, und deswegen gehört die Qualität unter die Geschäftsführung und nicht unter die Produktion.

 

Sie sehen Bedarf, Ihr Qualitätsmanagement zu optimieren, oder haben eine Vakanz in der QM?

 

Lassen Sie uns darüber reden.

 


Herzlichst, Ihr Michael Voigt

 

✅ Tel.: 0171 / 48 46 195

 
 
 

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